Ist einmal die Diagnose „Speichelstein“ gestellt, sollte dieser so bald wie möglich und nicht erst beim Auftreten einer Entzündung entfernt werden. Noch vor wenigen Jahren mussten sich 70 bis 80 Prozent der Betroffenen einer Operation unterziehen, bei der die gesamte Speicheldrüse von einem Schnitt am Hals aus entfernt wurde. Danach litten viele Patienten unter Mundtrockenheit und einem veränderten Milieu im Mundraum, das unter anderem die Entstehung von Karies begünstigte. Mit Hilfe der Sialendoskopie lässt sich dieser Eingriff aber heutzutage in den allermeisten Fällen vermeiden.

 

      Speichelgangendoskop (Sialendoskop) mit Arbeitskanal und Steinfangkorb